Dienstag, 18. Juli 2017

Bärenfels Trailmarathon, 15. Juli 2107

Am Bärenfels bei den "Fellers" in Hoppstädten zu laufen, ist sehr besonders. Nicht nur wegen der wunderbaren Natur im Grenzgebiet zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland, sondern weil die Veranstaltungen höchst liebevoll und rustikal organisiert werden.
So ist die Meldestelle unter offenem Himmel auf einer Wiese, wo wir auch starten werden. Das Wetter ist klasse, nicht zu warm, bewölkt, trocken.
Und die Strecken werden immer wieder ein bisschen geändert und wo Trail draufsteht, ist auch Trail drin. Da werden die schönsten Singletrails ausgesucht, auf die man als nicht Ortskundige nie käme. Und auch schöne Anstiege und Abstiege, die ein wenig anstrengend sind und Trittfestigkeit erfordern.
Die hatte ich nicht immer, so habe ich mich in der zweiten Runde gleich zweimal hingelegt, aber nicht etwa auf Singletrails, sondern auf breiten Schotterwegen.
Und in der ersten Runde habe ich mich schön verlaufen und so ca. 45 Minuten verloren.
Egal!
Es war toll!
Ich will da wieder hin!
Ganz am Anfang der ersten Runde....
..am Ende der zweiten Runde mit Andrea, die sich mit mir verlaufen hat und hier ins Halbmarathonziel läuft...
...und ich bei meinem Zieleinlauf nach 43 Kilometern.

..bisschen Kopfschütteln wegen meiner Blödheit und ab zum Malzbier!

Mittwoch, 12. Juli 2017

Nachtmarathon Marburg, 30. Juni 2017


Wieder einmal in Marburg beim Nachtmarathon unterwegs gewesen, diesmal schon zum neunten Mal! Ich liebe diesen Marathon, nicht nur weil er nachts stattfindet (ok, der Start ist schon um 19 Uhr, also ist es anfangs ein Abendmarathon und dann, nach 3 Stunden etwa, wird er zum Nachtmarathon, wenn es dunkel wird). Ich mag diesen Marathon auch wegen seiner schönen Strecke: eine 10 Km Runde nach Norden, in den Vorort Wehrda, wo ich vor nunmehr 32 Jahren ein Jahr lang gewohnt habe. Dann läuft man 3 Runden zu je 10 km Richtung Süden, nach Gisselberg und Cappel, schön durch die Lahnauen. Jede Runde ist anders, weil es ja immer dunkler wird.
Und der Zieleinlauf ins Universitätsstadion ist auch klasse, da ist alles hell erleuchtet und auch zu später Stunde, wenn man wie ich sehr spät einläuft, ist noch alles an Zielverpflegung da, was das Läuferinnenherz begehrt.
Die Streckenversorgung ist selbstredend sehr gut, hier sind wahre Profis am Werke, die wissen, was wir LäuferInnen brauchen. Ich komme gerne wieder, dann wäre es der 10. Nachtmarathon in Marburg, also ein kleines Jubiläum (eigentlich würde es dann mein 11. Mal in Marburg sein, weil ich hier auch schonmal beim Lahntallauf im Februar einen Marathon gelaufen bin).
Nun noch ein Bild von meinem Zieleinlauf, den ich sehr genossen habe.
Strahlende Finisherin beim Nachtmarathon in Marburg

Mittwoch, 28. Juni 2017

Fidelitas Nachtmarathon Karlsruhe, 24. Juni 2017

Wurde ja auch mal Zeit... endlich bin ich mal bei Fidelitas Nachtlauf in Karlsruhe mitgelaufen, wenn auch nur die "Bambinistrecke" und nicht das Original, nämlich den 80 Kilometerlauf, der dieses Jahr schon zum 39. Mal (!) ausgetragen wurde.
Der Lauf wird von enthusiastischen LäuferInnen veranstaltet, das merkt man sowohl an der guten Organisation und auch an der Gelassenheit, mit der von der Startnummernausgabe bis zum Glückwunsch im Ziel und der Medaillenübergabe alles wunderbar läuft.
Der Lauf ist von der Anzahl der Teilnehmenden überschaubar, beim Ultra sind es ca. 150,  beim Marathon ca. 80 LäuferInnen und auch Wanderer und Wanderinnen, die auf die Strecken gehen. Am Vortag wird auch noch ein Kindertriathlon ausgerichtet - Wahnsinn, was da das Team vom FC Südstern und PSK auf die Beine stellen!
Wir Marathonläufer/innen wurden erst einmal mit dem Bus nach Mutschelbach gefahren zum Marathonstart. Ich habe mit Petra und Heike mal wieder gleich zwei Bekannte getroffen, mit denen ich mich über das Bevorstehende austauschen konnte.
Als wir auf den Start warteten, kam der erste 80 km Läufer vorbeigerauscht, der bereits mit den anderen Ultras um 17 Uhr auf die Strecke gegangen war.
Wir sind dann um 20 Uhr gestartet, sehr entspannt und fröhlich. Die Strecke ist ganz große Klasse - es geht durch die sanfte Hügellandschaft, durch Felder und Hochflächen mit schönen Ausblicken, mal durch kleine Ortschaften und natürlich durch den Wald. Es gibt einige Anstiege, die ich auch gegangen bin, aber es waren keine krachenden Berge dabei.
Die Streckenversorgung war gut, Bananen, Brot, Hefezopf, Nüsse und ein reiches Getränkeangebot mit Wasser, Apfelschorle, Cola und Tee. Perfekt! Und sehr nette, hilfsbereite HelferInnen, danke!
Manchmal waren die VPs ein bisschen weit auseinander für mich als langsame Läuferin, da hätte ich besser meinen Trinkrucksack mitgenommen. Durch die hereinbrechende Nacht wurde es aber rasch kühl, so dass das eigentlich dann nicht wirklich ein Problem war.
Erst zum Ende hin habe ich meinen rechten Fuß mit der Metatarsalgie oder dem Hammerzeh oder was immer das genau ist gemerkt - aber auch schon deutlich gespürt, dass mir die Fußgymnastik sehr gut tut!
Schon ca. 3 Kilometer vor dem Ziel hat man den Stadionsprecher gehört - überhaupt, Kilometer: ich habe auf der ganzen Strecke keine Kilometerschilder gesehen, nur an den VPs stand die Angabe, wo wir sind. Das hat mich aber nicht gestört, ich bin eh nur nach Gefühl gelaufen und habe den Abend und die Nacht mit dem Sonnenuntergang und dann mit den Glühwürmchen und sonstigen Lichtern sehr genossen.
Der Zieleinlauf dann ins hell erleuchtete Stadion war klasse, es war noch viel los, weil gerade die Siegerehrung der Ultras und Marathonis los ging. Ich habe mich dann noch ausgiebig verpflegt und bin dann zufrieden heim gefahren. Klasse Lauf - und endlich habe ich ihn mal mitgemacht. Gerne wieder!

Sonntag, 21. Mai 2017

Knastmarathon Darmstadt-Eberstadt, 21. Mai 2017

Nun schon zum 6. Mal bin ich hier dabei im Knast in Darmstadt-Eberstadt, meinem Heimat-Stadtteil. Und so froh, hier laufen zu können, war ich noch nie - nach dem Gran Canaria Marathon im Januar wurde ich erst krank, dann bin ich auf einer Dienstreise in Barcelona bestohlen worden und das Ganze hat zuerst zu Laufverbot und dann zu Laufunlust geführt. Seit ca. 6 Wochen läuft es wieder, wenn ich auch mit einer Metatarsalgie zu kämpfen habe - zumindest vermute ich das, weil ich nach langen Läufen in beiden Füßen Probleme im zweiten Zehengrundgelenk habe. Fußgymnastik hilft zwar, aber beim Marathon habe ich es schon immer mal wieder gespürt, dass es gezogen hat in den Füssen. Aber ich konnte hier wieder einmal ins Ziel laufen nach 24 Runden, habe viele nette Menschen getroffen, das Wetter war mit bis zu 21 Grad und leichtem Wind ok, die Versorgung wie immer hier top - also alles gut. Nur schade, dass es möglicherweise der letzte Knastmarathon war, dann gibt es gar keinen Marathon mehr in Darmstadt.
Toll war, dass viele Laufbekannte vom 100 Marathon Club da waren, von denen einige wie Mario, Doris, René und Erika eigens aus dem hohen Norden angereist waren. Und nach dem Zieleinlauf haben wir noch ein schönes Erinnerungsfoto von uns machen lassen! 
100 Marathon Club Mitglieder im Ziel des Knastmarathons Darmstadt-Eberstadt

Gran Canaria Marathon, 22. Januar 2017


Mal wieder in Spanien Marathon laufen - der letzte ist ja auch schon 2 Monate her! Und das Ganze in Kombination mit einem Sprachkurs und täglichem Lauftraining entlang der Strandpromenade, die von meiner Unterkunft nur wenige Meter entfernt war.
Um den vielen Menschen aus dem Weg zu gehen, bin ich immer früh morgens um 6.30 laufen gegangen, das war genial, weil die Strandpromenade auch nachts beleuchtet ist und die Strecke mit 7 bis 9 Kilometern - je nachdem, wo ich die Wende gemacht habe - optimal für einen Vor-Frühstückslauf war.
Der Marathon selber war klasse, ich bin anfangs mit Joachim und Sara gelaufen, die mir dann aber zu schnell wurden. Zuerst ging es aus der Stadt hinaus, ein Stück die Schnellstrasse entlang und wieder zurück, immer mit Blick auf das Meer, und dann durch Las Palmas selber. Der Zieleinlauf war am Ende der Strandpromenade, also meiner täglichen Laufstrecke, bei Auditorio Alfredo Kraus, eine wunderbare Konzerthalle, die es erlaubt, während der Konzerte durch ein riesiges Panomarafenster direkt auf das Meer zu schauen! Die Streckenversorgung war sehr gut, die Organisation insgesamt sehr gut. Das Wetter war mit ca. 21 bis 23 Grad und Wind ok, ein bisschen warm wurde es zum Ende hin. Sehr sehr klasse hier, Marathon zu laufen!
Bisschen windig, aber sonnig - Zieleinlauf am Ende der Strandpromenade!


Freitag, 9. Dezember 2016

Valencia Marathon, 20. November 2016

Marathon in Spanien laufen gefällt mir immer mehr - jetzt ist es mit dem Maratón de Valencia schon der dritte nach Madrid und Sevilla.
Valencia ist eine sehr schöne Stadt, viele alte Gebäude, viel Grün - besonders im Turía Park, der die ganze Stadt auf ca. 5 oder 6 Kilometern der Länge nach fast bis zum Mittelmeer durchzieht.
Er wurde im trockengelegten Flußbett des Flusses Turia eingerichtet, den man Ende der 50er Jahre nach wiederholten verheerenden Überschwemmungen umgeleitet hat.

Und - wie vorausschauend - es wurde kein Bauland daraus gemacht, sondern eine Oase für die Valencianer/innen zum Erholen, Radeln, Spielen - und natürlich laufen. So ist im gesamten Park ein Wegenetz von Laufwegen angelegt, der Hauptweg ist sogar mit Kilometerschildern sowie Markierungen im Hundertmeterabstand versehen.

Und am Ende des Parks ist die Ciudad de las Ciencas y de las Artes, ein futuristisches Gesamtensemble von Gebäuden, in denen sich Museen und Tagungssäle verbergen und auch eine Konzerthalle.

Das ganze mit Wasserbecken, die die Nähe zum Meer symbolisieren und mit ihrem Blau den Kontrast zum leuchtenden Weiß der Gebäude noch stärker erscheinen lassen. Klasse.

Und da war die Marathonmesse, der Start und - mit einem blauen Teppich auf blauem Wasser - das Ziel.

Ich habe mich schon mal beim Abholen der Startnummer fotografieren lassen, da mussten wir etwas warten, kein Wunder bei alleine ca. 16.000 MarathonstarterInnen plus 10 km LäuferInnen.
Im Hintergrund die Ciudas de Las Ciencas y de las Artes
 Der Lauf selber war klasse, nicht zu warm, nicht zu kalt, etwas Wind, zwischendrin mal Meerblick und ein liebes Publikum. Immer wieder auch kostümierte Menschen, die die Kostüme der "Fallas" trugen, die im Frühjahr beim Stadtfest (wie auch immer das heisst) getragen werden. Auch Musik gab es, viele Trommelgruppen und auch eine Gruppe mit Dudelsäcken.
Der Zieleinlauf auf dem Wasser war genial, gleich danach ein Selfie:
Nur ein bisschen derangiert, aber sehr fröhlich auf dem blauen Teppich!
Und natürlich ein Foto mit Medaille, die  ist schön riesig!



Dienstag, 15. November 2016

Frankfurt Marathon, 30. Oktober 2016


Ja, mal widder in de gut Stubb! Der Frankfurt Marathon wird für mich immer sehr besonders bleiben, dort bin ich meinen allerersten Marathon gelaufen und mittlerweile nun auch schon 17mal ins Ziel gekommen!
Und ausserdem: dies ist der Marathon, den ich mit meiner Schwester zum ersten Mal gemeinsam gelaufen bin.
Also, deswegen ist es auch DER Schwesternmarathon für uns! Naja, und die Zeit geht so dahin und wir werden älter und....bumm! jetzt ist es schon der 10. Frankfurt-Marathon für uns als Schwestern und folglich auch der 10. Marathon für meine Schwester Sabine!
Also wird sie in den Frankfurt Marathon Club aufgenommen!

Dabei waren die Vorzeichen diesmal gar nicht gut! Ohnehin schlecht trainiert durch eine langwierige Oberschenkelzerrung und kaum war ich wieder ein bisschen in Tritt gekommen - da falle ich doch tatsächlich aus dem Bett! Also, nicht so ganz richtig, aber immerhin von halber Höhe einer Leiter, die an meinem Hochbett angebracht ist. Wie peinlich - und wie schmerzhaft. Eine saftige Rippenprellung macht für 3 Wochen Laufen unmöglich.
Kein einziger langer Lauf nach dem Berlin Marathon....nun ja, was wird das wohl geben?
Aber wir haben es locker geschafft, natürlich sehr, sehr langsam und ab Halbmarathon habe ich mir dann auch Gehpausen herausgenommen.
Es war aber einfach klasse! Nix hat wehgetan, es ging halt einfach nur sehr langsam und so haben wir freudig und Hand in Hand das Ziel erreicht.
Ein Foto habe ich geklaut vom Blog meiner Schwester, da ist alles viel schöner beschrieben inklusive Chronik unserer gemeinsamen 10 Frankfurt Marathons! Einfach hier gucken.

Und jetzt das geklaute Foto:
Auf dem Weg zur gut Stubb an der alten Oper vorbei! 
Naja, und was ist das Fazit? Hoffentlich gehts nächstes Jahr in Frankfurt weiter, dann mit den ewigen Startnummern F165 (meine) und F400 (die von meiner Schwester).