Montag, 19. Februar 2018

Silbersee-Marathon, 10. Februar 2018

Ach, was war das wieder schööön! Laufen mit den LT HemsbacherInnen ist doch eine der schönsten Beschäftigungen, die es gibt.
Diesmal wurde wieder am Silbersee in Bobenheim-Roxheim gelaufen, rund um den zweitgrößten See in Rheinland-Pfalz. Ich mache ja selber in den seltensten Fällen Fotos, daher habe ich diesmal Fotos von Joes Facebookseite und von der Seite vom Lauftreff Hemsbach. Der See empfängt uns an diesem Morgen grau in grau, aber das ist ja normal im Februar.
Grau, aber trotzdem ein Naherholungsgebiet - heute ein Lauferholungsgebiet!
Erstmal richten wir uns alle gemütlich ein - d.h. wir platzieren unsere  Taschen mit Futter und Getränken und Wechselklamotten auf und unter den Tischen und Bänken, die sehr tropisch dekoriert sind mit hübschen Schirmen. Eigentlich sind wir nämlich in der Karibik...das Thermometer hat sich halt so um 30 Grad oder 35 Grad nach unten hin vertan...
Tropical Feeling vor und während des Marathons... hier ist doch gut relaxen, oder?

Dann ist es auch schon Zeit zum Antreten und pünktlich um 9 Uhr starten wir an diesem kalten Wintermorgen auf die erste von insgesamt 8 Runden zu je etwas mehr als 5 km.
Startaufstellung am Silbersee und ich in orange ganz rechts außen
 Und diese Runden sind sehr kurzweilig: erst geht es 2 km auf Asphalt, dann kommt Schmodder und Schlamm über ca. 1 km und dann noch gut 2 km einen schönen nicht schlammigen Trail durch ein Wäldchen - und das direkt am Wasser. Wir sehen auch immer mal wieder Wasservögel, darunter einen ganz imposanten Schwan. Und in den Bäumen nisten Reiher.
Die ersten Runden laufe ich mit Ewald und Wolfgang, wobei Wolfgang nach Halbmarathon aufhört und sich als Zeitnehmer verdingt. Joe erwischt uns hier auf einer der ersten Runden, er läuft nämlich einige Runden andersherum, was ausdrücklich erlaubt ist. 
Joe, Ewald und ich
Dann gehts weiter, ich trabe noch ein paar Runden mit Ewald. Dann schließe ich mich Bernhard, Sara und Joachim an, die den Marathon walken und walke eine Runde mit ihnen. Die Runden sind zwar alle flach, aber nicht einfach zu laufen - der Schlamm nach km 2 ist nicht ohne und irgendwie ist der Silbersee-Marathon kein Marathon, der mir sehr leicht fällt.
Logger vom Hogger mit Ewald
 
Naja, aber das ist wurscht, ich laufe zuende, bekomme eine schöne Urkunde, trinke noch ordentlich was und kann mir sogar ein Stück Kuchen nehmen, der auf einem der Tische steht.
Und dann kommt Joe, der natürlich auch eine Urkunde bekommt - er ist eigentlich verletzt, aber das hält ihn schon mal gleich gar nicht davon ab, Marathon zu laufen. Und weil ich albern drauf bin, muss ich mit auf das Foto, wo er mit seiner Urkunde posiert, und blöd grinsen!
Joe mit blöd grinsender Marion! Ist ja auch Karneval!

Schön war es! Und die Nummer 215 ist gelaufen!











Montag, 8. Januar 2018

Fuldapromenade-Marathon, Kassel, 27. Dezember 2017

Einer geht immer noch - wenn auch auf den letzten Drücker. Ich wollte gerne dieses Jahr 10 Marathons laufen und was lag da näher, als auf dem Rückweg von Paderborn den Fuldapromenade-Marathon in Kassel zu laufen?
Klein und fein, veranstaltet von Sylke Kuhn und Michael Kiene, den beiden derzeit fleißigsten LäuferInnen im 100 Marathon-Club und eine sehr schöne Strecke: eine 7 Kilometerrunde, die sechsmal zu absolvieren war und sehr kurzweilig war.
Erst ging es auf der namengebenden Fuldapromenade ca. 3 Kilometer entlang, dann über die schon lange existierende Drahtbrücke und dann die restlichen 4 Kilometer durch das Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau.
Die Strecke ist flach, das Wetter war für Ende Dezember herausragend -recht mild und kaum Regen und Wind und im Ziel gab es eine schöne Medaille.
Zwischendrin wurde ich fotografiert:
Auf der Strecke in Kassel!
Somit ist der 10. Marathon dieses Jahres im Kasten, das finde ich super!

Donnerstag, 30. November 2017

Firenze Marathon, 26. November 2017

Ein echter Klassiker, der Marathon in Florenz, dieses Jahr hat er seine 34. Auflage erlebt. Und das merkt man eigentlich überall, an der sehr gut organisierten Marathon Expo mit einer richtig toll gemachten Startnummernausgabe. Auch die Informationen sind sehr gut und übersichtlich, in mehreren Sprachen - alles Top. Und der Clou: es gab einen automatischen Check des Chips, der an der Startnummer war, als man auf dem Weg aus der Marathonmesse nach draussen war.

Automatischer Check des Chips: cool, da taucht dann schon der Name auf dem Bildschirm auf!
Und beim Rausgehen war dann, wie bei vielen Marathons, noch die "Narzissten-Tafel" aufgestellt, auf der die Namen aller vorangemeldeten LäuferInnen aufgedruckt war. Da musste ich natürlich auch gucken und hab mich gefunden!

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Das Wetter war am Anreisetag (Freitag) noch gut, auch am Samstag, als ich durch die Stadt gestreift bin, in der ich noch nie war. Die Stadt ist wirklich wunderschön und ein riesiges Freiluftmuseum, dafür bräuchte man eigentlich mindestens 2 oder 3 Wochen. Hier nur ein paar wenige Fotos:
Dom
Ponte Vecchio


Firenze Dixie Band
Und natürlich auch ein Foto vom Startbanner, das muss ja sein!
Da ging es am Sonntag los!
Und noch ein Selfie vor einer ziemlich alten Statue:
Zwei ältere Herr- bzw. Frauschaften
Palazzo Vecchio

Uffizien 

Judith haut Holofernes den Kopf ab

Thusnelda
Nach diesem schönen, langen Spaziergang habe ich mir eine hervorragende Pizza genehmigt und dann ging es am nächsten Tag raus zum Marathon - und mein Hotel, das übrigens sehr schnucklig war (Hotel Bavaria, nur 9 Zimmer, klein und fein), lag nur ca. 400 Meter von Start und Ziel weg. Da konnte ich mir den Kleidersack sparen, aber nicht den Schutzsack, denn es war kalt! 7 Grad nur, ein Temparatursturz von annähernd 10 Grad, brrrr!!! Und pünktlich zum Start fing es an zu regnen und zwar kräftig! Das ging dann so 3 Stunden lang, gespickt mit schönen Windböen, aber egal, ich war gut angezogen mit langem Tight und einem etwas dickeren langärmligen Shirt. Nach 3 Stunden hörte es fast ganz zu regnen auf und ab und an blitzte die Sonne durch.
Die Strecke war schön, erst ging es raus aus der Altstadt Richtung Hippodrom, da liefen wir ziemlich im Grünen, dann wieder zurück, durch das Stadion hindurch und dann in die Altstadt. Da war die Strecke sehr verwinkelt, aber auch ganz toll beeindruckend.
Publikum gab es angesichts des Wetters nicht so viel, aber diejenigen, die da waren, haben uns kräftig unterstützt mit "Ragazzi" Anfeuerungsrufen. Toll!
Und auf den letzten Kilometern war dann richtig viel los, teils auch etwas anstrengend, weil viele Menschen auch auf der Laufstrecke waren - das ist halt so, wenn man langsam läuft.
Egal, ich habe es genossen! Im Ziel gab es eine schöne Medaille:
Schöne Medaille aus Firenze, belissima!

Freitag, 3. November 2017

Frankfurt Marathon, 29. Oktober 2017


Jetzt schon zum 18. Mal dabei und mir macht es immer noch Spaß, in Frankfurt zu laufen. Aber der Spaß war getrübt, weil meine Schwester Sabine nicht mitlaufen konnte. Und das Wetter war auch nicht so doll, sehr windig, etwas Regen zwischendrin... naja. Aber es gab Medaillen im Ziel, auch schön!
Hoffentlich geht es nächstes Jahr dann wieder zu zweit durch Frankfurt in die gut Stubb Festhall!

Montag, 16. Oktober 2017

Lissabon Marathon, 15. Oktober 2017



In Lissabon war ich nur einmal vor vielen Jahren - und es hat mir damals gefallen. Einen Marathon konnte ich mir in dieser hügeligen Stadt aber nicht vorstellen.
Jetzt gibt es seit einigen Jahren den Rockn Roll Marathon Lissabon, der relativ flach ist. Erst fährt man mit dem Zug 30 km nach Westen, nach Cascais, und läuft dort eine Schleife von 12 Kilometern, die allerdings einige knackige Anstiege hat.
Und dann 30 Kilometer immer an der Atlantikküste entlang, später ist das dann schon der Rio Tejo, der aber noch so breit ist, das er wie ein Meer wirkt.
Es war heiß, also eigentlich saumässig heiß, über 30 Grad... das war morgens um 8 noch nicht so, da konnte ich noch ganz ordentlich laufen bis ca. Halbmarathon, aber dann habe ich gemerkt, dass das doch etwas arg warm war und ich nichts riskieren wollte. Zumal um mich herum einige LäuferInnen arge Probleme hatten, ein paar kippten gar um und mussten aufgeben. So habe ich eben bis zum Ziel die Salami-Taktik angewendet: 5 Minuten laufen, eine Minute gehen, später dann in kürzerem Wechsel. Das ging sehr gut, so konnte ich den Lauf bei guter Verfassung beenden. Und habe gesoffen wie ein Ochs: es gab alle 2,5 Kilometer Wasser, jedes Mal habe ich getrunken und es wohl auch gebraucht - ein Dixie war nämlich nicht notwendig, also war das viele Trinken wohl angesagt!

Ein schöner Lauf, aber besser bei 10 Grad kühleren Temperaturen!

Fotos von Lissabon und vom Lauf kommen noch.

Berlin Marathon, 24. September 2017




Jaaa, mal wieder Berlin - und diesmal wieder mit der Schwester! Wie toll ist das denn!
Wir haben uns ein schönes Hostel in einem ehemaligen Kloster gesucht, das vom Namen her gut zu uns passt - Three Little Pigs!
Und am Vorabend noch schön Essen und ins Kino und dann auf die Strecke  -für mich jetzt schon zum 17. Mal in Berlin.
Und wir haben es gut gemacht: das Wetter war feucht und irgendwie schwül, einfach anstrengend und da gab es eben einfach regelmässige Gehpausen.
Und so haben wir auch diesen Schwesternmarathon wunderbar ins Ziel gebracht!
YEAH!
Am Potsdamer Platz, ca. km 36

Und glücklich uns stolz im Ziel!

Dienstag, 18. Juli 2017

Bärenfels Trailmarathon, 15. Juli 2107

Am Bärenfels bei den "Fellers" in Hoppstädten zu laufen, ist sehr besonders. Nicht nur wegen der wunderbaren Natur im Grenzgebiet zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland, sondern weil die Veranstaltungen höchst liebevoll und rustikal organisiert werden.
So ist die Meldestelle unter offenem Himmel auf einer Wiese, wo wir auch starten werden. Das Wetter ist klasse, nicht zu warm, bewölkt, trocken.
Und die Strecken werden immer wieder ein bisschen geändert und wo Trail draufsteht, ist auch Trail drin. Da werden die schönsten Singletrails ausgesucht, auf die man als nicht Ortskundige nie käme. Und auch schöne Anstiege und Abstiege, die ein wenig anstrengend sind und Trittfestigkeit erfordern.
Die hatte ich nicht immer, so habe ich mich in der zweiten Runde gleich zweimal hingelegt, aber nicht etwa auf Singletrails, sondern auf breiten Schotterwegen.
Und in der ersten Runde habe ich mich schön verlaufen und so ca. 45 Minuten verloren.
Egal!
Es war toll!
Ich will da wieder hin!
Ganz am Anfang der ersten Runde....
..am Ende der zweiten Runde mit Andrea, die sich mit mir verlaufen hat und hier ins Halbmarathonziel läuft...
...und ich bei meinem Zieleinlauf nach 43 Kilometern.

..bisschen Kopfschütteln wegen meiner Blödheit und ab zum Malzbier!